Praktikum bei
Heggemann Aerospace
Aug 20, 2010
0
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1.6 |
ADRESSE
ALLGEMEINE ANGABEN ZUM PRAKTIKUM
| Branche |
Luft – und Raumfahrt
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| Unternehmensgröße |
101-250 Mitarbeiter
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| Jahr des Praktikums (Beginn) |
2007
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| Dauer des Praktikums in Wochen |
6
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| Bezahlung/Gehalt |
keine
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| Gibt es ein Praktikantenprogramm? |
Nein
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| Wird die Stelle regelmäßig besetzt? |
Nein
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ERFAHRUNGSBERICHT ZUM PRAKTIKUM |
Während meines für Maschinenbau vorgeschriebenen Grundpraktikums bei Heggemann war ich das Mädchen für alles ( was sonst keiner machen wollte).
Ein richtiges Rahmenprogramm für Ingenieursstudeten gab es nicht, sodass ich in den ersten 1 1/2 Wochen gemeinsam mit den Azubis in der Lehrwerkstatt die Grundbegriffe der Metallkunde lernte (Bohren, Feilen, Drehen, Fräsen und so weiter). Als Einstieg fand ich das ganz passend. Leider wusste man nach den ersten 2 Wochen nichts mehr mit mir anzufangen, außer, dass man ne Arbeitskraft hat, die kein Gehalt am Ende des Monats bekommt.
So habe ich dann eine Woche lang in der zerspanenden Bearbeitung Bauteile in Fräsen eingespannt, das Programm gestartet und 60 sec zugeschaut, wie aus Aluminiumblöcken kleine silberne Schnipsel werden (hooray). Mein nächster Halt war auf dem Bau nebenan (ja, richtig gelesen). Das Unternehmen hatte sich einen großen Neubau gegönnt, der zu meiner Praktikumszeit kurz vor der Fertigstellung war. Da grade Not am Mann war durfte ich gemeinsam mit den Stiften den Neubau ausfegen und putzen...
Nachdem ich mein Können beim Besen schwingen und Alu-Schnipsel einsammeln bewiesen hatte, ging es weiter zum Schweißen...aber falsch gedacht, schweißen tun nur die anderen, ich durfte Nieten in Blechrahmen pressen (es waren glaube Hinterachs-Aufhängungen des Bugatti Veyron). Auf mein eigenes Drängen hin, durfte ich dann auch mal nen Nachmittag lang Blechreste zusammenschweißen, damit ich wenigstens etwas sinnvolles in dem Praktikum lerne...
Da der Lehrmeister 3 Tage lang auf Schulung war und man mich nicht sinnvoll in der Fertigung einsetzen konnte (...) kam ich für 3 Tage in die Konstruktion, wo mir die Grundbegriffe des CAD beigebracht wurden. Danach ging es leider wieder im gewohnten Trott voran, nur dass ich dieses mal wieder an einer Fräsmaschine stand und für die verbleibenden 2 Wochen Stahlstangen fräsen (lassen) durfte.
Fazit: Es gab kein Praktikantenprogramm, stattdessen wurde ich als Praktikant komplett ausgenutzt und durfte die Sachen machen, für die sich die anderen zu schade waren (ach, lass das doch den Prakti machen...). Auf meine Bitten hin, doch mal was sinnvolles machen zu können, gabs meist blos ausweichende Antworten. Es gab - auch für Azubis und Praktikanten - eine 40 Std. Woche und nach den 6 Wochen gab es lediglich den Praktikumsbescheid...nen Gehalt habe ich nie bekommen. |
BEWERTUNG DES PRAKTIKUMS
| Gesamtbewertung: |
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1.6 |
| Arbeitsklima: |
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3.0 |
| Arbeitszeiten: |
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2.0 |
| Karrierechancen: |
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2.0 |
| Lernfaktor: |
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1.0 |
| Übereinstimmung mit Stellenbeschreibung : |
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1.0 |
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