Header Verlauf
Passwort vergessen?

 

Praktikum bei augsburg.tv

 
Benutzerbewertung
 
3.0

ADRESSE



Land           Deutschland
Straße, Hausnummer           Morellstr. 33
Postleitzahl           86159
Stadt           Augsburg
Website           www.augsburgtv.com

ALLGEMEINE ANGABEN ZUM PRAKTIKUM



Branche           Medien
Unternehmensgröße           1-20 Mitarbeiter
Jahr des Praktikums (Beginn)           2009
Dauer des Praktikums in Wochen           8
Bezahlung/Gehalt           keine
Gibt es ein Praktikantenprogramm?           Nein
Wird die Stelle regelmäßig besetzt?           Ja

ERFAHRUNGSBERICHT ZUM PRAKTIKUM

augsburg.tv ist ein Augsburger Lokalfernsehsender, der Fernsehen für Schwaben macht. Im Wesentlichen sind das Talks "zur Sache" der "zur Person" und die tägliche Nachrichtensendung. Es gibt zwei verschiedene Praktikumstypen: Erstens das Redaktionspraktikum, das auch ich absolviert habe. Als Redaktionspraktikant bei atv nimmt man jeden Tag an der Redaktionskonferenz teil, textet für die Kurznachrichten, geht auf Pressetermine oder andere Drehs für die Nachrichten. Man lernt auch das Schnittprogramm kennen, aber nicht den Umgang mit der Kamera. Man schnuppert quasi in den Beruf eines Fernsehredakteurs rein. Die andere Praktikumsart ist das Technikpraktikum, da liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit der Kamera und dem Schnittprogramm, man bekommt einen Einblick in den Job eines Kameramanns. (Ich habe außerdem folgende Beobachtung gemacht: Wer bei atv beim Praktikum einen guten Eindruck gemacht hat, hat anshceinend ganz gute Chancen auf ein Volontariat. Ist natürlich aber nur eine Vermutung, keine Garantie!!!)
Alles in allem war das Praktikum für mich eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen im Bereich Fernsehen zu sammeln: Auf Drehtermine gehen, danach selber die Nachrichten texten und zusammen mit dem Kameramann überlegen, welche Bilder man verwendet. Ich hatte als Praktikantin zwar sehr bald sehr viel Verantwortung (was ja immer Vor- und Nachteile mit sich bringt), hatte aber immer die Möglichkeit, nochmal nachzufragen. Die Arbeitszeiten waren sehr in Ordnung: Beginn 9:30, Ende spätestens um 17:30. Und wenns schon früher echt nichts mehr zu tun gab, durften wir auch schon mal 1-1,5 Std. eher gehen. Die Redakteure, Volontäre und Kameraleute waren durch die Bank alle immer nett, freundlich und hilfsbereit.
Von der Redaktionsleitung kann man das leider nicht behaupten: Die Chefredakteurin war zwar den Großteil der Zeit auch nett, und wenn sie einen kritisiert hat, war das meistens auch berechtigt. Trotzdem war diese Kritik auch oft viel zu hart (Tonfall einfach nicht angemessen etc.)und wegen Kleinigkeiten. Die Redaktionsmitglieder (auch wir Praktikanten) hatten dadurch oft Angst, etwas falsch zu machen. Man konnte sich zwar damit arrangieren. Auf das Arbeitsklima hat sich dieser Umstand aber natürlich eher dämpfend ausgewirkt.
Es kam auch nicht selten vor, dass es nach der Konferenz hieß, ich solle auf einen Termin gehen, der schon in 10 Minuten anfängt. Je nachdem, wo dieser Termin dann stattfand, war es schwierig, noch pünktlich zu kommen, was dann natürlich auch nicht den besten Eindruck macht. Das hätte man oft besser managen können, wie auch viele andere Dinge: Zu wenige Schnittplätze, daraus resultierender Zeitdruck, kein Auto da, um auf einen Termin zu fahren etc. Also teils sehr chaotische Zustände. Wobei ich das auch ein bisschen in Schutz nehmen muss: Von einem kleinen Fernsehsender mit 30 Leuten kann man nunmal nicht die durchorganisierte Struktur eines Großkonzerns wie ZDF etc erwarten.
Was auch oft der Fall war: Nachdem wir am frühen Nachmittag unsere Drehtermine alle verarbeitet, also getextet und geschnitten hatten, haben wir oft keine Aufgaben mehr bekommen und mussten mindestens bis 16:30 ausharren. Oder es gab typische Sekretärinnenaufgaben zur Beschäftigung:Botengänge, die atv-Autos zur Waschanlage fahren, sich um Anfragen von Zuschauern kümmern, die einen Nachrichtenbeitrag als Kopie auf DVD wollten usw.Ich würde nicht sagen, dass diese Aufgaben überwogen haben. Aber es hätte in meinen Augen schon auch gerne weniger davon sein können.
Das meiner Meinung nach größte Manko: Ich konnte auch am Ende des Praktikums noch nicht richtig mit dem Schnittprogramm umgehen. Das lag wohl daran, dass sich nie jemand die Zeit genommen hat, mich umfassend einzuweisen. Das fand ich sehr schade, denn so war ich beim Schneiden immer auf Hilfe angewiesen.
Eine Bezahlung von 200 Euro gab es ab dem dritten Praktikumsmonat. Die wäre aber eigentlich schon von Anfang an sehr angebracht gewesen, da atv ohne uns Praktikanten oft (wegen Personalmangel) nicht alle wichtigen Termine wahrnehmen hätte können.
Mein Tipp für zukünftige atv-Praktikanten: Wer erste Efahrungen beim Fernsehen sammeln will, ist bei atv richtig. Man muss eben in ein paar saure Äpfel beißen: Sekretärinnen-Jobs und oft harsche Kritik. Deshalb sollte man auch nicht zu zartbesaitet sein. Beim Schnittprogramm am besten selber Initiative zeigen und einfach immer fragen, wenn was nicht klar ist. Auch wenn ich insgesamt sehr viele Mängel aufgezählt habe, würde ich insgesamt trotzdem nicht sagen, dass es das absolute Horrorpraktikum war. Aber das Traum-Praktikum war es sicherlich auch nicht und gutes Arbeitsklima ist was anderes. Dessen sollte man sich bei Praktikumsantritt bewusst sein.

BEWERTUNG DES PRAKTIKUMS


Gesamtbewertung:
 
3.0
Arbeitsklima:
 
2.0
Arbeitszeiten:
 
3.0
Karrierechancen:
 
4.0
Lernfaktor:
 
3.0
Übereinstimmung mit Stellenbeschreibung :
 
3.0
 
Powered by jReviews
Bewerte dein Praktikum in Deutschland oder dem Ausland auf prakti-test.de, dem Onlineportal von Studenten für Studenten. Hier findest du Erfahrungen und Praktikumsberichte zu Praktika in allen Bereichen. Studenten aller Hochschulen und Universitäten können anderen Studenten mit ihren Erfahrungen im Praktikum bei der Suche nach einem guten Praktikumsplatz helfen.

News

prakti-test.de on Facebook

Deine Bewertung zählt!

Jetzt

Praktikum bewerten

Haken klein garantiert kostenfrei!
Haken klein garantiert anonym!
Haken klein garantiert sicher!
> direkt zur Bewertung

Bekannt aus

Die Idee

Die Idee hinter prakti-test.de